5. JAHRESTAG DER SUSTAINABLE DEVELOPMENT GOALS WIE UNTERNEHMEN MESSBAR NACHHALTIGER WERDEN

 

25. September 2020

„Die Sustainable Development Goals (SDGs) bilden die Grundlage für eine bessere und nachhaltigere Zukunft.“ – so schreiben es die Vereinten Nationen auf ihrer Homepage. Auf den Tag heute vor fünf Jahren hat die UN die Agenda für nachhaltige Entwicklung bis 2030 mit insgesamt 17 Zielen verabschiedet, die von allen Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen angenommen wurde. Die vergangenen fünf Jahre zeigen dabei: Politik und Wirtschaft sind bei der Arbeit an einer nachhaltigen Welt noch stärker gefordert, doch vor allem Unternehmen fehlt bei vielen der Ziele oft ein Bezug zum Daily Business. Tools wie TRUST&TRACE können dabei helfen, einen konkreten Bezug zwischen Unternehmen, Produkten und SDGs herzustellen – und die Nachhaltigkeitsarbeit durch Primärdatenerfassung schlussendlich auch messbar zu machen.

Ziel der SDGs ist es, ein möglichst großes Spektrum abzubilden und der Weltbevölkerung verschiedene Aspekte zu bieten, bei denen sie ansetzen kann: So stehen an erster Stelle die Bekämpfung von Hunger, Armut, Bildungsbeschränkungen, Geschlechterungleichheiten und Klimawandel, aber auch wirtschaftliches Wachstum und Innovationsförderung sind als Ziele definiert. Vielen Unternehmen stellt sich dabei unweigerlich die Frage: Wo kann ich mit meinem Geschäft ansetzen? Und wie kann ich nachweislich einen Beitrag zur Erreichung dieser Ziele leisten?

 

DIE EIGENE LIEFERKETTE OPTIMIEREN – WO STARTEN?

Bei der Beantwortung dieser Frage lohnt es sich, die 17 SDGs inklusive der 169 Unterziele im Detail zu lesen und diese neben das eigene Geschäftsmodell zu legen: Wo gibt es Überschneidungen? Wie können relevante SDGs für das Unternehmen angegangen und die Umsetzung priorisiert werden? Im neunten Ziel der Sustainable Development Goals geht es beispielsweise um die Förderung von integrativer und nachhaltiger Industrialisierung, Ziel zwölf fordert die Gewährleistung nachhaltiger Produktionsverfahren – hier können viele produzierende Unternehmen bereits ansetzen. Im nächsten Schritt geht es dann weiter ins Detail, hier lohnt ein kritischer Blick auf Prozesse und die eigene Lieferkette. Mögliche Fragestellungen können dabei sein:

  • Werden die genutzten Ausgangsmaterialien aus möglichst nachhaltigen Quellen bezogen? Bzw. können Materialen verwendet werden, die bei der Herstellung noch energieeffizienter sind?
  • Kann der für die Produktion aufgewendete Energiebedarf optimiert werden?
  • Lässt sich für den Produktionsprozess eine Kreislaufwirtschaftsstrategie anwenden (Stichwort: Cradle to Cradle), um Materialien am Ende des Produktlebenszyklus besser recyclen zu können?
  • Können kleine Unternehmen oder Unternehmen aus Entwicklungsländern durch eine Einbindung in Wertschöpfungsketten gefördert werden?

Anhand dieser Fragestellungen können Unternehmen die Lieferkette systematisch und mit Blick auf Nachhaltigkeitskriterien, auch ESG-Kriterien genannt, prüfen und optimieren. ESG steht dabei für „Environmental, Social, and Corporate Governance“ und erweitert den Nachhaltigkeitsbegriff explizit um soziales Engagement und einen rechtlichen Ordnungsrahmen. Ein Thema, das künftig auch für die Lieferkette noch relevanter werden dürfte: Die Bundesregierung plant ein Sorgfaltspflichtengesetz, das Unternehmen zur Achtung von Menschenrechten und sozialen Standards bei Geschäften im Ausland verpflichtet.

Doch auch wenn der Wille zur Veränderung da ist – viele Unternehmen scheitern an einer nachhaltigen Prozessoptimierung entlang der Lieferkette. Der Grund dafür ist simpel: Die fehlende Transparenz über Tier-1-, maximal Tier-2-Lieferanten hinaus macht es den Unternehmen schwer, verlässliche Daten zu erheben und ihren Einfluss auf die jeweilige Ebene der Lieferkette geltend zu machen. Eine gezielte und substantielle Veränderung in der Wertschöpfung ist so nicht möglich. Um diese zu forcieren, müssen Unternehmen effiziente Mechanismen zur Erhebung tatsächlicher Daten (sogenannte Primärdaten) etablieren – und zwar über möglichst viele Stufen der Lieferkette.

 

PRIMÄRDATENERHEBUNG MIT TRUST&TRACE – FÜR MESSBAR NACHHALTIGE VERÄNDERUNGEN IN IHREM UNTERNEHMEN

Mit TRUST&TRACE kann Ihr Unternehmen die Fortschritte bei der Arbeit an den SDGs verfolgen, nachhalten und messbar machen. Die Lösung sorgt durch einen vertrauenswürdigen Informationsaustausch mit Lieferanten und Partnern für mehr Transparenz entlang der gesamten Lieferkette. Besonders hilfreich ist dabei das Modul Compliance Management – das Tool ermöglicht den ESG-Nachweis von Geschäftspartnern, der in zwei Schritten erfolgt: Im ersten Schritt fordern Sie einen Nachweis von Ihrem Geschäftspartner an und klären mit diesem, in welcher Form dieser Nachweis erbracht werden muss (zum Beispiel durch ein bestimmtes Zertifikat) und bis wann Ihr Geschäftspartner Ihnen den Nachweis zugeschickt haben muss. Im zweiten Schritt stellt Ihr Partner Ihnen nun den geforderten Nachweis zur Verfügung. Sie prüfen nun, ob der Nachweis vollständig und wie besprochen erbracht wurde. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie weitere Belege Ihres Partners anfordern. Auch Ihre Partner können wiederum über TRUST&TRACE bei ihren Lieferanten ESG-Nachweise anfordern – Schritt für Schritt wird so die gesamte Produktion über alle Ebenen der Lieferkette hinweg transparent und nachvollziehbar. Mit diesen Daten können Sie schlussendlich nicht nur für aussagekräftige Compliance-Nachweise erbringen – sondern auch die Einhaltung von Qualitätsstandards für Ihre Produkte sicherstellen.

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Milan Schlegel
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